Textildruckerei Rueff

Tel. +43 5522 4923 0

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Fabrik

Die kreative Verbindung von Produkt, Markt, Technik und Umwelt haben wir uns groß auf die Fahnen geschrieben. Und die wehen jetzt schon seit 1962.

  • Markt und Produkt

    Markt und Produkt

    Nie mehr blöd aus der Wäsche schauen. Unsere Stoffe sind gemacht als zweite Haut, als ihre näheste Schicht.

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  • Technik und Beruf

    Technik und Beruf

    Total analog sind wir. Unser Glaubensbekenntnis an das gute alte Handwerk hat seine ewige Gültigkeit.

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  • Natur und Umwelt

    Natur und Umwelt

    Grün denken, kunterbunt produzieren. Wir tun für unsere Umgebung was wir können, weil wir ja zu ihr dazu gehören.

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Factbox

  • 4 Mio. Produktionsmeter jährlich
  • 95% Exportanteil
  • Dessous, Intimate, Function und Wellbeing
  • Nightwear, Homewear, Loungewear und Shapewear

Markt und Produkt

Nie mehr blöd aus der Wäsche schauen. Unsere Stoffe sind gemacht als zweite Haut, als ihre näheste Schicht.

Deshalb kümmern wir uns darum, dass Ihre Wäsche modisch so kreativ und technisch so hochwertig hergestellt wird, dass Sie immer fröhlich und entspannt aus der Wäsche schauen können.

Die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit internationalen Designstudios ist bei uns Institution. Wir denken Tag und Nacht nur an Wäsche, wie die Druckmuster oder die Farben und wie die Stoffe dafür aussehen könnten. Wir sprudeln nur so vor Kreativität, leben von ständiger Inspiration und decken unsere Kunden permanent mit neuen Ideen ein. Wir schlagen vor und treiben an.

Durch uns geht's halt jedem an die Wäsche. Ist nunmal so!

Factbox

  • 55 Mitarbeiter
  • Ausgezeichneter Lehrbetrieb
  • Staatlicher Innovationspreis

Technik und Beruf

Total analog sind wir. Unser Glaubensbekenntnis an das gute alte Handwerk hat seine ewige Gültigkeit.

Dieser Ansatz hat sich nie geändert. Ein Gespür für Farbe und Griff kommt ausschließlich aus einer manuellen Fingerfertigkeit. Das zeichnet unsere Drucke aus. Und doch sind wir immer am Puls der Zeit. Nie war der Schrei nach handgefertigter Qualitätsware so laut wie jetzt gerade.

Neue Ideen und Inspiration stehen bei Rueff oben dran. Eine junge Mannschaft arbeitet an der Verbindung von Tradition und Moderne. Flexibilität und technisches Know-How zeichnen uns aus. Und das ganz einfach deshalb, weil wir es lieben zu tüfteln. Das macht bei echtem Handwerk noch richtig Spaß. Wir drucken alles, was weder kleinkariert noch engstirnig ist.

Jeder Drucker, jeder Farbmacher, jede Coloristin - alle arbeiten mit Liebe zum Detail. Es ist schön, mit so vielen kreativen Menschen arbeiten zu können. Schön ist es und gleichzeitig verdammt hart. Manchmal.

Factbox

  • Oeko-Tex Standard 100 Klasse I - Zertifizierung
  • Global Organic Textile Standard (GOTS)
  • Biobaumwolle

Natur und Umwelt

Grün denken, kunterbunt produzieren. Wir tun für unsere Umgebung was wir können, weil wir ja zu ihr dazu gehören.

Bei uns hat jeder Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz einen Baum oder eine Palme, um die er sich kümmert. Irgendwo muss man ja schließlich anfangen.

Alles Gute liegt bei uns sehr nah. Das extravagante Rueff-Firmengebäude ist umgeben von sprießenden Bäumen, grünen Wiesen und weiten Feldern. Und natürlich von einem sprudelnden Bach, mit dem wir schon sehr viel erlebt haben. Auch wenn er seine Kompetenz manchmal ausgereizt hat und emotional übergeschwappt ist. Bei uns würde ohne die Flussnähe längst nicht alles so fließend funktionieren. Wir leben ein Miteinander mit der Natur, genauso wie sie ist: Grün und kunterbunt eben.

Mensch

Wir sind Coloristen und Drucker, Künstler und Techniker, Träumer und Realisten.
Manchmal auch alles auf einmal und gleichzeitig.

Kontakt

Lehrlingsausbildung

Im besten Fall prägt man sich bei einer Lehre gegenseitig. Bei unseren Ausbildungsplätzen zählt zu allererst der junge Mensch, dann kommen erst die klaren Strukturen.

Unsere Passion bewegt sich zwischen Farben und Formen, von Marketing bis Technik und immer entlang an der Inspiration unseres Ursprunges. Wir begleiten unsere Lehrlinge fachlich und persönlich und arbeiten gemeinsam am Schul- und Lehrlingsabschluss. Nach geschaffter Ausbildung übernehmen wir unsere Lehrlinge selbstverständlich in ein Angestelltenverhältnis.

Mitarbeiterprofile

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NIHAT

NIHAT

Als Überblicker und Pfeifenbläser

NIHAT

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Schiedsrichter und einem Stoffdrucker?

Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Egal. Wir haben eine Antwort: Der einzige Unterschied ist die Pfeife. Klingt verwirrend, ist aber so.

Der lebende Beweis dafür ist Nihat. Er ist seit seiner Lehre 2001 bei uns. Ein echtes Rueff-Kind also.

Seinen Überblick braucht er in der Firma genauso, wie auf dem Spielfeld. Nur die Pfeife lässt er bei der Arbeit in der Druckerei zuhause. Dort reicht sein geschulter, strenger Blick. Dann passieren keine "Druck-Fouls" und die Schiri-Beschimpfungen halten sich auch in Grenzen. Hin und wieder passiert ein übersehenes Abseits. Das liegt dann aber meistens am Spielverlauf.

Schlussendlich ist Nihat er selbst.
Als Überblicker und Pfeifenbläser.

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HERMANN

HERMANN

Schablonencoach und Acrylkomponist

HERMANN

Arbeit ist Arbeit. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Und Freizeit ist Freizeit. Das ist auch ein Gesetz.

"Absoluter Schwachsinn." Das würde Hermann zu diesen aufgesetzten Definitionen sagen. Seine Inspiration ist nämlich nie abgestellt und sein Kopf voller Bilder.

Als Maler hat er seit 13 Jahren Ausstellungen im In- und Ausland. Acryl ist sein Spezialgebiet, egal ob realistisch oder surreal. Bei Rueff ist er Herr über 14763 Schablonen und Farben sind seine täglichen Begleiter. Stellt sich nur die Frage, ob er durch seine stetige Gedankenkreativität bei der Arbeit nur halb oder sogar doppelt bei der Sache ist?!

Schlussendlich ist Hermann er selbst.
Als Schablonencoach und Acrylkomponist.

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BADAWI

BADAWI

Adlerauge und Presseknipser

BADAWI

Manchmal liegt alles viel näher als man glaubt.

Es kann zum Beispiel sein, dass man zuerst den Libanon, Algerien und Syrien bereisen muss, um dann erst nach Vorarlberg zu finden.

Falls Sie nun behaupten wollen, diese Aussage sei geographisch sehr fragwürdig: Bei Badawi ist das ungefähr so passiert. Ursprünglich hat er in Bagdad Photographie studiert. Als Hobby ist die Pressephotographie geblieben. Und noch etwas ist geblieben: Sein scharfes Auge. Badawi ist Warenkontrolleur. Da kann er einen genauen Blick gut gebrauchen. Und natürlich die Ruhe, die er nach seinen unzähligen Reisen in Vorarlberg gefunden hat. Unterbrochen wird sie nur, wenn seine Mitarbeiterin und Vermieterin Ingrid schon am Sonntag Nachmittag darauf aufmerksam macht, was am Montag für ein Stress bei der Warenkontrolle wartet. Man kann sich den Vermieter halt nicht immer selber aussuchen.

Schlussendlich ist Badawi er selbst.
Als Adlerauge und Presseknipser.

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ALEX

ALEX

Küchenchef und Paradiesvogel

ALEX

Die großen Denker beginnen ihre Gedanken und Visionen meistens im Kopf.

Manchmal aber kann es passieren, dass die Gedanken nicht im, sondern am Kopf ihr Unwesen treiben.

Bei Alex zum Beispiel ist das der Fall. Man hat hin und wieder das Gefühl, dass er sich in der Farbküche selber die Töpfe aufsetzt. Er ist durch und durch auf Extravaganz eingestellt. Seine farbigen Haare, sein Sinn fürs Zeichnen, Modellieren und Photographieren: Der Hang zum Bunten zieht sich durch. Und das Gefühl für eine gute Atmosphäre: "Diese Firma ist eine große Familie." Man merkt, dass Alex sich nicht einschleimen will. Schön zu sehen, dass ein kollegiales Miteinander seine Wirkung zeigt.

Schlussendlich ist Alex er selbst.
Als Küchenchef und Paradiesvogel.

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SILVIA

SILVIA

Farbenzauberin und Kontrastfühlerin

SILVIA

Es ist in unserem Bundesland nicht ganz üblich, dass man vom einem Hügel auf den nächsten zieht.

Man geht eher vom Berg ins Tal oder umgekehrt. Bei Silvia war es so, dass sie ihr Leben von Batschuns nach Übersaxen geleitet hat.

Was das mit ihrer Arbeit zu tun hat, könnte man sich fragen. Wir spekulieren einfach mal munter drauf los: Sie hat sich zwar die Ebene behalten, aber den Blickwinkel verändert. Das ist durchaus sinnvoll, wenn man täglich mit Kollektionsgestaltung zu tun hat. Coloristik, Muster und Farben sind ihre beruflichen Blickwinkel. Privat widmet sie sich der Vielseitigkeit von Kreation und Basteln. Die Kontraste sind dabei ausschlaggebend: Beton, Eisen und Holz, Wolle und Garn. Welche Kontraste sich beim Wechsel des Wohnhügels ergeben haben, fragen wir ein anderes Mal.

Schlussendlich ist Silvia sie selbst.
Als Farbenzauberin und Kontrastfühlerin.

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BERTOLD

BERTOLD

Weltensegler und Unternehmergeist

BERTOLD

"Mir nach". Das sagt der überzeugte Steuermann genauso, wie der bewusste Geschäftsführer und Chef.

Ein solcher Vergleich liegt natürlich auf der Hand.

Nur gibt es bei Bertold einen entscheidenden Unterschied: Eigentlich ist er gar nicht der bestimmende und laut brüllende Kapitän. Ganz im Gegenteil: Zurückhaltung ist die Devise. Und als Hobbysegler hat Bertold eines mit auf seinen Lebensweg genommen: Möglichst wenig Ruderbewegungen und keine zu engen Kurven machen. So steuert das Rueff-Schiff durch die Besonderheiten der Hundertwasser. Und der Steuermann weiß: Eine Flaute ist immer eine Flaute und ein Sturm ist immer ein Sturm. Die Kunst besteht nun darin, genau zu wissen, was zu tun ist.

Schlussendlich ist Bertold er selbst.
Als Weltensegler und Unternehmergeist.

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CHRISTIAN

CHRISTIAN

Kopfarbeiter und Kunstliebhaber

CHRISTIAN

1977. Das ist schon eine ganze Weile her. Da war die halbe Firma noch gar nicht auf der Welt.

Über 40 Jahre hat man viel Zeit, von einem Virus unheilbar infiziert zu werden.

Denn Christian leidet quasi an chronischer Kunst. Während seiner Zeit bei Rueff hat er die provokante Art des Unternehmens schätzen gelernt und mitgetragen. Zwar haben sich die Zeiten ein wenig geändert, aber das wundervolle Selbstverständnis, dass Textildruck angewandte Kunst sei, ist geblieben. Dazu kommt, dass der angesprochene Virus stets Hunger hat. Und diese Lust nach Futter bewegt Christians ganzes Leben. Sein Leben ist eine Suche. Eine Suche nach der Kunst der Moderne. Bei Rueff ist Christian vom beratenden Coloristen und Designer zum geschäftseigenen Markenzeichen geworden. Er hat seinen Blick dafür perfektioniert, was ein Produkt sein muss. Die Auseinandersetzung mit Farben, Formen und Kunst bleibt also überall erhalten. So sind Viren nun einmal. Sie kommen um zu bleiben.

Schlussendlich ist Christian er selbst.
Als Kopfarbeiter und Kunstliebhaber.

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CLEMENS

CLEMENS

Kundenbetreuer und Naturbursch

CLEMENS

Von den Blumen kann man sich einiges abschauen. Sie wachsen immer dann, wenn es die Umstände zulassen.

Und wenn die Umgebung mal nicht das bietet, was es braucht, nehmen sie sich zurück.

"Ich schau den Blumen gern beim Wachsen zu." Möglicherweise hat diese Aussage von Clemens erheblich dazu beigetragen, dass er seit 2011 bei Rueff im Verkaufsboot sitzt. Seine Vorgesetzten attestieren ihm Eigenschaften wie Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit, Fleiß, Pünktlichkeit und Freude an der Arbeit. "Vielen Dank für die Blumen!", denkt man sich da. Clemens ist Teil der nächsten Rueff-Generation, die mit den Aufgaben wächst. Ähnlich wie die Blumen im Garten vor dem eigenen Elternhaus.

Schlussendlich ist Clemens er selbst.
Als Kundenbetreuer und Naturbursch.

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PETER

PETER

Bergfex und Personalführer

PETER

Eigentlich sollte man meinen, dass zumindest die Höhenjagd bei 8848 m aufhört.

Wenn es aber um Rekorde geht, muss man das ja nicht so genau nehmen. Vollgas kann man nämlich als Bergsteiger immer geben, weil Berge gibt es zahlenlos viele. Genug zu tun also.

Als Tourengeher und Höhenbergsteiger kann Peter einiges mit zu sich in die Betriebsleitung nehmen: Jeder Tour fängt vor dem ersten Schritt an. Planung ist also das Um und Auf. Es braucht schnelle Entscheidung in heiklen Situationen. Und was Wetter, Ausrüstung und Körper in den Bergen sind, machen Mensch, Maschine und Material in der Firma. Alles ist also auf Herausforderungen angelegt. Zum Glück hat Peter seine Familie. Die holt ihn wieder auf den Boden… damit er dann wieder aufwärts springen kann.

Schlussendlich ist Peter er selbst.
Als Bergfex und Personalführer.

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INGRID

INGRID

Guter Geist und Vorausschauerin

INGRID

Mutter Teresa. Zu diesem Spitznamen muss man erstmal kommen.

Ingrid hat das geschafft; nach fast 20 Jahren ruhiger, genauer und vorausschauender Arbeit.

Dabei haben ihr mehrere Faktoren geholfen: Auf der einen Seite ist sie als leidenschaftliche Briefmarkensammlerin prädestiniert für genaues Arbeiten und andererseits durch die so innewohnende Geduld ohnehin die Ruhe weg. Und falls es doch einmal zuviel werden sollte hat Ingrid einen Schalter im Ohr. Auch Hörgeräte haben ihre Vorteile. Man muss ja nur das hören, was man wirklich hören will.

Schlussendlich ist Ingrid sie selbst.
Als guter Geist und Vorausschauerin.

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MAUZI

MAUZI

Einbrecherin und Schlemmermaul

MAUZI

Ein geregelter Tagesablauf ist das Um und Auf.

Wenn ein Zahnrad funktionieren soll, muss ja auch jede Kerbe und jeder Zacken sein Zutun beständig gewähren.

Für Mauzi bedeutet das, dass sie bei Harry ihr Trockenfutter holt, bei Ingrid eine Nassfutterpause einlegt, um dann im Labor ihr Schläfchen einzulegen. Zwar weiß niemand, wie Mauzi überhaupt ins Firmengebäude kommt... Irgendwo muss es eine undichte Stelle im Gemäuer geben. Egal. Es gibt dafür ja keine Mäuse mehr.

Schlussendlich ist Mauzi sie selbst.
Als Einbrecherin und Schlemmermaul.

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HARRY

HARRY

Reparateur und Festorganisator

HARRY

"Harry ist für die Schäden verantwortlich. Wer sonst?"

Man schluckt nach dieser Ansage erstmal und überlegt sich, ob dieser Harry wirklich alles kaputt macht.

Klarerweise gibt es auch hier eine genauere Wirklichkeit. Denn Harry ist sowas wie eine positive Variante des Sisyphos. Er arbeitet in einem System, das nie ganz fertig ist. Manche würden verzweifeln, er selbst liebt die Herausforderung, die Instandhaltung und -setzung mit sich bringen. Nebenbei ist Harry bekannt wie ein roter Hund. Als Schuhplattler, Classic-Rock-DJ, Ex-Vizebürgermeister, Funkenzünftler und Profi-Fäschter hat er in seiner Heimat Zwischenwasser so einiges angerichtet. Keine Schäden versteht sich!

Schlussendlich ist Harry er selbst.
Als Reparateur und Festorganisator.

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ARNO

ARNO

Kümmerer und Eishackler

ARNO

Wenn alle auf einen zukommen, ist man der einzige, der die andere Perspektive kennt.

Arno kennt sich mit dieser Perspektive in vielerlei Hinsicht aus. Bei Rueff ist er seit eh und je die Anlaufstelle, wenn wiedermal jemand etwas sucht.

Er ist bekannt als Finder und Löser, behält die Übersicht, dirigiert und hält so sein ganzes Umfeld in der Waage. Den Umgang mit dem entgegengesetzten Blick lernt er außerdem auf dem Eis. Als Hockeygoalie steht er auch oft mit dem Rücken zum Tor und fängt ab, was abzufangen ist. Arno ist aus Erfahrung intuitiv und spürt manche Dinge schon, bevor er sie sieht. Das macht bei kleinen schwarzen Gummigeschossen, die mit über 100 km/h auf dich zukommen können auch Sinn.

Schlussendlich ist Arno er selbst.
Als Kümmerer und Eishackler.

Inspiration

Unsere Ideen kommen aus der Einheit zwischen der kunstvollen Gebäudearchitektur und den guten Geistern, die drinnen wohnen. Spirit eben.

Factbox

  • Gegründet von Alfred Rueff (1918 - 1969) Anfang der 60er Jahre wegen dem Wasser in Muntlix
  • Geprägt von Franz Bischof (1935 - 1999) mit seinem Liebkind "Art Rueff"
  • Gestaltet von Friedensreich Hundertwasser (1928 - 2000) mit seinem Faible für die Malerei, Farben, Zwiebeltürme, Architektur und Umweltschutz. Ein österr. Künstler von Weltrang www.hundertwasser.at, Wikipedia
  • Weitergeführt von Bertold Bischof mit Verantwortung für die nächste Generation 

 

"Ein vibrierendes Grün im Halbschatten, das nicht zu flach ist!" Die meisten Farben entstehen im Herzen, könnte man sagen. Beim Künstler Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser war das ganz sicher so.

Als er Mitte der Achtziger plötzlich vor den Pforten der alten Rueff-Fabrik stand, fühlte sich alles wie eine Vorsehung an. Er wollte seiner zweiten Heimat Neuseeland eine Flagge schenken. Eine Flagge in diesem besonderen Grün und ohne Union Jack. Die Fahnendruckerei in Wien war mit seiner Farbvorgabe völlig überfordert. In Muntlix hingegen waren die Phantasien sofort die Selben. Und so ergab sich aus dem Einen das Andere.

"Die Fahne is so schön, und die Fabrik is so schiach." Was aus dieser Bemerkung wurde, ist heute eine wundervolle Legende. 1988 öffnete die Traumfabrik ihre Tore. Schiefe Böden, runde Kanten, Zwiebeltürme und ganz viele Flaggen. Die Vision einer Loslösung von der Geometerisierung des Menschen und der Architektur lebt. Sie lebt in der ganzen Fabrik. Dank Hundertwasser.

Hier ist alles Inspiration. Farben und Formen, Ecken und Kanten, Wellen und Linien. Ein Gebäude von Kunst geflutet, denn Textildruck ist angewandte Kunst. Arik Brauer, Wolfgang Hutter, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner und Anton Lehmden waren bei uns zu Gast. Wir haben unter anderem Werke von Rudolf Wacker, Max Weiler, Wolf Vostell, Peter Kogler und Christoph Kiefhaber umgesetzt. Der Vorarlberger Künstler Paul Renner ist quasi Stammgast. Und sogar für die Andy-Warhol-Foundation haben wir gearbeitet. Die ganze Fabrik ist wie ein Ausstellungshaus, in dem Erinnerungen und Visionen den gleichen Raum bekommen. Denn beide sind Inspiration. Und genau davon leben wir.

Alltag

Eine Fabrik lebt von dem, was jeden Tag in ihr passiert. Und all das ist hier zusammengefasst. Klipp und klar.